NEUES AUS DER GEMEINDE

PASTORIN ELKE BUCKSCH IN DIAKONIEAUSSCHUSS DER LANDESKIRCHE GEWÄHLT

Pastorin Elke Bucksch repräsentiert unsere Gemeinde für die nächsten sechs Jahre im Diakonieausschuss unserer Landeskirche. Auf ihrer konstituierenden Sitzung im September 2018 in Emden hat die neu gewählte Gesamtsynode der evangelisch-reformierten Kirche sie zum Mitglied des siebenköpfigen Ausschusses gewählt. 
Die Gemeinde wünscht Pastorin Bucksch Gottes Segen für diese Arbeit!

 

In Leipzig vertritt sie unsere Gemeinde bereits im Verwaltungsrat des Diakonischen Werks/Innere Mission Leipzig (DWIML) und dadurch gleichzeitig auch im Stiftungsrat der Diakonie-Stiftung des DWIML.

 

NEUES GESICHT IN DER KANZLEI • MIRIAM DECHANT

In der Kanzlei unserer Gemeinde heißen wir Miriam Dechant als neue Mitarbeiterin herzlich willkommen!
Sie übernimmt die Tätigkeit von Frau Haase, die Ende 2018 in den Ruhestand geht.

 

Hier stellt sie sich selbst vor:

 

»Mein Name ist Miriam Dechant, geboren am 13.06.1994 in Gera. Bis vor einem Jahr lebte ich in Thüringen, in ländlicher Idylle in der Nähe von Gera. Nach meiner Hochzeit im August letzten Jahres zog es meinen Mann und mich jedoch in das wunderschöne Leipzig. Sofort verliebten wir uns in diese besondere Stadt und fühlen uns mittlerweile schon als richtige Leipziger. Bis September 2018 war ich als Pfarramtssekretärin und Friedhofsverwalterin für die Ev.- Luth. Kirchengemeinde Ronneburg tätig. Dort durfte ich die Vielseitigkeit der Kirchenverwaltung kennen lernen und habe meine Leidenschaft für diesen Beruf entdeckt. Da sich mein Lebensmittelpunkt im Herbst 2017 jedoch von Thüringen nach Sachsen verlagert hat, bin ich sehr dankbar, meine Gaben und Talente nun in der Kanzlei der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig einzubringen. Ich freue mich auf diesen neuen Lebensabschnitt und bin gespannt auf all die neuen Aufgaben und Herausforderungen. Besuchen Sie mich gerne in der Kanzlei – ich freue mich, Sie kennen zu lernen.«  

 

TASCHEN FÜR EINEN NEUEN TEPPICH

Rund 55 Jahre alt ist der große Teppich unter dem Abendmahlstisch in unserer Kirche – und mittlerweile hat ihm das Alter sehr zugesetzt: Stellenweise ist er so sehr beschädigt, dass er nicht mehr repariert werden kann und ein neuer angeschafft werden muss. Er soll genau so aussehen wie der bisherige.

 

Die Kosten für solch eine Einzelanfertigung lassen sich nicht aus dem regulären Haushalt bestreiten. Zur Finanzierung beitragen können Sie zum Beispiel mit dem Kauf einer Umhängetasche. Die geräumige Tasche aus Bio-Baumwolle und fairem Handel nimmt das Muster des Teppichs auf; daneben ist das Gemeinde-Logo zu sehen. Sie bekommen sie für 15,- Euro pro Stück am Büchertisch, zum Beispiel sonntags nach dem Gottesdienst. Auch in der Kanzlei sind die Taschen erhältlich.

Auch unabhängig davon sind Spenden für einen neuen Teppich herzlich willkommen, auch über die Fundraising-Plattform Leetchi. 

Vielen Dank für Ihren Beitrag!

 

»MENSCHENRECHTE NICHT EINGRENZBAR« • GEMEINSAME ERKLÄRUNG AUS DEM STADTÖKUMENEKREIS LEIPZIG

Der Stadtökumenekreis Leipzig, in dem auch unsere Gemeinde durch Pastorin Elke Bucksch vertreten ist, hat eine Gemeinsame Erklärung zur Asyl- und Flüchtlingspolitik verabschiedet:

»Mit großer Sorge betrachten wir die derzeitigen Entwicklungen in der Asyldebatte.

Wir stellen fest: Schon im Sprachgebrauch werden Menschenrechte immer mehr abgewertet. Menschen, die auf der Flucht vor Hunger, Krieg, Folter und Vergewaltigung ihr Leben riskieren, wird ihre Not abgesprochen, wenn PolitikerInnen zynisch von »Asyltourismus« und »Shuttleservice« sprechen. Immer häufiger ist verallgemeinernd die Rede von »Migration«, wo es um das Recht auf Asyl und den Schutz von Leben geht.

Das Schicksal der einzelnen geflüchteten Frauen, Männer und Kinder wird verdrängt, wenn mit Worten wie »Flüchtlingswelle« oder »Flüchtlingsstrom« Ängste vor einer bedrohlichen Masse geschürt werden.

Diese Entwicklungen tragen systematisch zur Entsolidarisierung mit Geflüchteten und zur Eingrenzung des Geltungsbereiches der Menschenrechte bei. Dies zeigt sich auch in der aktuellen Politik.

Wir möchten mit Nachdruck darauf hinweisen, dass die Menschenrechte nicht eingrenzbar oder verhandelbar sind. Für wen sie gelten, darf niemals Teil der öffentlichen Meinungsdiskussion werden! Die Menschenrechte haben für alle Menschen gleichermaßen zu gelten!

Notleidenden Menschen haben wir mit Mitgefühl und Menschlichkeit zu begegnen! Das beginnt mit unserer Sprache und wird konkret in solidarischem Handeln.

Wir rufen ChristInnen, PolitikerInnen, alle Menschen auf, die Würde des Menschen in Sprache und Handeln zu achten.«

  

Aus dem Stadtökumenekreis Leipzig

Elke Bucksch, Pfarrerin an der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig
Thomas Diekmann, Gemeindeleiter Baptistengemeinde Leipzig
Friedbert Fröhlich, Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche in Leipzig
Gregor Giele, Dekan und Propst der katholischen Propsteigemeinde Leipzig
Martin Henker, Superintendent, Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
Sebastian Keller, Pfarrer im Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
André Krause, Pastor der Baptistengemeinde Leipzig
Armin Luhmer, alt-katholischer Pfarrer für die Gemeinde in Sachsen
Alexei Tomjuk, Erzpriester der russisch-orthodoxen Gemeinde Leipzig

 

NEUER ROLLSTUHLZUGANG • AM KLEINEN KIRCHENPORTAL

Ab sofort sind unsere Kirche und die Gemeinderäume mit einem Plattformlift zu erreichen. So werden Gottesdienste und Veranstaltungen auch für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung besser zugänglich. Die alte, hölzerne Rollstuhlrampe am kleinen Kirchenportal ist durch einen neuen, den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Aufzug ausgetauscht worden – denn Menschen mit Behinderungen sollen ebenso leicht und selbstverständlich wie alle anderen an Gottesdiensten, Konzerten und Veranstaltungen in unserer Kirche teilnehmen können.

 

Der Plattformlift kann ein Gewicht von bis zu 250 kg heben. Er ist einfach zu bedienen und verläuft an Edelstahlschienen vom kleinen Mitteleingang auf die Ebene der Kirche und, wenn gewünscht, auch weiter bis zur Ebene der Gemeinderäume, wo eine Vielzahl von Veranstaltungen stattfindet. Mit dem integrierten Klappsitz können auch Gehbehinderte alle Stufen sicher überwinden.

Eine zum Lift gehörende, tragbare kleine Rampe kann mobil auch für Rollstuhlfahrer zur Überwindung der Stufe vor dem Abendmahlstisch verwendet werden.

 

Bereits im Herbst wurde ein Fördermittelantrag zur Finanzierung des Projekts an die Stadt Leipzig gestellt. Doch selbst mit einer Zusage bleibt ein nicht geringer Anteil an Eigenmitteln, den wir aufbringen müssen. Die Zollikofer-Stiftung wird sich mit Stiftungsmitteln an der Umsetzung des diakonischen Projekts zu beteiligen. Bei der Finanzierung des neuen Behindertenzugangs können Sie mithelfen: Jede Spende mit dem Stichwort »Plattformlift« wird diesem guten Zweck zugeführt. Spendenquittungen stellt unsere Kanzlei gerne aus.

 

NEUES E-PIANO DANK ZOLLIKOFER-STIFTUNG

Mit einem fröhlichen Familiengottesdienst und dem Kindermusical »Bileam und seine gottesfürchtige Eselin« feierte am Sonntag, 14. Mai 2017 ein hochwertiges neues E-Piano Premiere. Den Kauf hat die Zollikofer-Stiftung unserer Gemeinde ermöglicht.

 

Von diesem Jahr an bildet die Zollikofer-Stiftung eine Rücklage, um Musikinstrumente anzuschaffen und zu warten. Neben dem Kauf des E-Pianos braucht z.B. die 2004 sanierte kleine Ott-Orgel regelmäßig eine Wartung, um ihren Wert zu erhalten.

Sie können die Arbeit der Stiftung mit einer Spende oder Zustiftung unterstützen.

MITHELFEN IM DIAKONIE-BESUCHSDIENST

Der Diakonie-Besuchsdienst ist eine tragende Säule der diakonischen Arbeit der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig. Möchten Sie mehr hierüber erfahren, sich auch im Besuchsdienst engagieren und so diese wichtige Aufgabe unserer Gemeinde unterstützen?

 

Auf der Seite »Mithelfen im Diakonie-Besuchsdienst« können Sie sich näher informieren und für eine Mitarbeit registrieren.