NEUES AUS DER GEMEINDE

WEIHNACHTSKONZERT • SAINT-SAËNS UND MENDELSSOHN

Mit dem Oratoire de Noël (französisch für »Weihnachtsoratorium«) von Camille Saint-Saëns (1835–1921) erklingt ein Musikwerk in unserer Kirche, das hier wohl noch nie musiziert wurde. Saint-Saëns, ein in Paris lebender Organist und Komponist, schrieb das Oratorium bereits im Alter von 23 Jahren. In Frankreich wird das Werk traditionell in der Vorweihnachtszeit aufgeführt.
Die Verwendung sowohl von Teilen der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium als auch von ergänzenden Psalmen passt natürlich besonders gut in eine reformierte Kirche (wenn auch Saint-Saëns selber Katholik war und sein Weihnachtsoratorium in lateinischer Sprache singen ließ), umso mehr in eine Gemeinde mit französischen Wurzeln.

 
Nun freuen wir uns auf dieses wunderbare Werk der französischen Romantik, ergänzt um Felix Mendelssohn Bartholdys klangvolle Weihnachtskantate »Vom Himmel hoch, da komm ich her«. Lassen Sie sich mit romantischen Klängen auf die Weihnachtszeit einstimmen und reservieren Sie sich diesen Abend für ein musikalisches Innehalten im Trubel des 3. Adventswochenendes: Am Samstag, 14. Dezember um 19.30 Uhr!

 

Mitwirkende:

Anna Maria Schmidt (Sopran), Anne Müller (Mezzosopran),
Ursula Thurmair (Alt), Christoph Pfaller (Tenor),
Anton Haupt (Bariton)
Kantorei der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig
Orchester am Fürstenhof
Christiane Bräutigam (Leitung)
 
Konzertkarten zu 12,- € (ermäßigt 6,- €) erhalten Sie im Vorverkauf bei der Musikalienhandlung M. Oelsner oder an der Abendkasse.

SYNODE IN SCHWABACH • MEMORANDUM ZUR FLÜCHTLINGSPOLITIK

Die diesjährige Herbstsynode unseres XI. Synodalverbandes in Schwabach hat Mitte Oktober unter anderem erneut über die Situation der Flüchtlinge und ihre christliche Mitverantwortung beraten.

 

Im Rückblick auf die große Flüchtlingsaufnahme 2015 beschloss die Synode ein neues Memorandum. In ihm wird etwa auf die gespaltene Stimmung in der Gesellschaft hingewiesen und auf die inhumane und unrechtmäßige Unterlassung von Seenotrettung.

 
Die Synode unterstützt zugleich die Initiative der EKD zur Finanzierung eines Seenotrettungsschiffes mit einmalig 5.000 und jährlich 2.500 Euro. Sie verbindet diese Aktion mit der eigenen reformierten Verfolgungs- und Fluchtgeschichte. Zugleich wird gemahnt, dass die Politik den eigentlichen „Push-Faktoren“ bzw. Fluchtgründen begegnet, neben Kriegen und Katastrophen vor allem dem sozialen Elend und der Armut in Entwicklungsländern, und besonders dem Kontinent Afrika eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht.

 

(Herbert Sperber, Pfarrer in Marienheim)

 

Hier können Sie das komplette Memorandum nachlesen.

 

LIVE IM MDR • FERNSEHGOTTESDIENST AM 10. NOVEMBER

Am Sonntag, 10. November 2019 hat das mdr-Fernsehen im Rahmen des Karl-Barth-Jubiläumsjahres ab 10.00 Uhr ein Festgottesdienst aus unserer Kirche live übertragen.
 
Karl Barth (1886–1968) ist der bedeutendste Theologe des 20. Jahrhunderts. Er war Widerstandskämpfer im »Dritten Reich« und Mitglied im Reformierten Bund in Deutschland.
 
Die Predigt hält Pfarrer Dr. Achim Detmers, Generalsekretär des Reformierten Bundes. Durch die Liturgie führt Pastorin Elke Bucksch. Musikalisch ausgestaltet wird der Gottesdienst durch die Kantorei unserer Gemeinde unter Leitung von Christiane Bräutigam.
 
Nun können Sie die Aufzeichnung auch in der Mediathek anschauen. Einfach hier klicken.
 
 

NACH ANSCHLAG IN HALLE • VERBUNDENHEIT MIT OPFERN

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle am Mittwoch (9.10.), gerade an Jom Kippur, dem jüdischen Versöhnungsfest, haben auch christliche Kirchen ihre Trauer und ihre Verbundenheit mit den Juden ausgedrückt.

 

»Die Juden sollten von uns hören und erfahren: Der Hass, der sie trifft, trifft auch alle Christen. Denn Jesus Christus war Jude.« So schreibt es Kirchenpräsident Martin Heimbucher. Seine ganze Erklärung lesen Sie hier. 

 

»Hevenu Shalom Alechem – Wir wollen Frieden für alle! Nach den Ereignissen in Halle halten wir inne, denn was unsere jüdischen Mitbürger trifft, betrifft uns alle«so schreiben es die Leipziger Kirchen auf ihrer Website.

 

Unsere Kirche ist am Samstag, 12. Oktober, von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Wir zünden dann Kerzen an, um der Toten von Halle zu gedenken – Herzlich willkommen!

 

RETTUNGSWESTEN IN LEIPZIGER KIRCHEN • SOLIDARITÄT MIT SEENOTRETTERN

Ev.-luth- Kirchenbezirk Leipzig

Eine Initiative aus Stadtökumenekreis und Innenstadtgemeinden setzt ein Zeichen für Seenotrettung im Mittelmeer. 

In ihrer Erklärung heißt es: »Wir als Christinnen und Christen in der Stadt Leipzig erklären uns solidarisch mit den Organisationen der Seenotrettung. Für uns sind die Pflicht zur Nächstenliebe und zur Mitmenschlichkeit, sowie alle Menschenrechte universell gültig. Sie dürfen niemals eingeschränkt, aufgeweicht oder sogar außer Kraft gesetzt werden!«

 

Um dies deutlich zu machen und als Zeichen unserer Solidarität liegt ab sofort in den Innenstadtkirchen jeweils eine Rettungsweste der Mission Lifeline in einer Kirchenbank – auch in unserer Kirche.

Die Rettungswesten sollen helfen, dass das Sterben im Mittelmeer nicht aus der öffentlichen Wahrnehmung gerät. Sie sollen dazu anregen, sich aktiv für humanitäre Hilfe einzusetzen.

 

Die ganze Erklärung des Stadtökumenekreises lesen Sie hier.  

 

NEU IN UNSEREN GOTTESDIENSTEN • KOLLEKTE FÜR UNSERE DIAKONIE


Unsere Reformierte Liturgie sieht die Sammlung von Gaben für die Diakonie der Gemeinde vor.
Die Sammlung gehört zum Gottesdienst und findet in vielen Reformierten Gemeinden während des Liedes vor der Predigt statt.

 
Mit der Einführung dieser Kollekte möchten Konsistorium und Gemeindehäupter die soziale Arbeit unserer Gemeindediakonie zugunsten von armen, alten und einsamen Menschen auch finanziell stärken.

Die Sammlung kommt unmittelbar unserer diakonischen Arbeit zugute, während die Kollekte am Ausgang oft für übergemeindliche Aufgaben festgelegt ist.

 

Bei Fragen sprechen Sie gerne das Konsistorium an.

 

10 JAHRE ZOLLIKOFER-STIFTUNG • DANK AN PETER NIEPELT

Im März 2019 jährte sich die Gründung der Zollikofer-Stiftung zum 10. Mal. In der Stiftungsratssitzung am 6. April würdigte der Vorstand der Stiftung dieses Jubiläum und die bisher erbrachten Leistungen der Stiftung. Gleichzeitig dankte der Vorstand allen, die durch ihre Spenden und Zustiftungen dazu beigetragen haben und rief zu weiterer Unterstützung auf.

 
Der Vorstand wurde neu gewählt. Der bisherige Finanzvorstand, Herr Peter Niepelt, hat sich in den vergangenen 10 Jahren erfolgreich für die finanziellen Belange der Stiftung eingesetzt. Nun hat er seine Tätigkeit beendet.
Stiftungsvorstand, Konsistorium und auch die Sparkasse Leipzig dankten ihm für sein Engagement. Herr Niepelt wünschte dem neuen Vorstand weiterhin Erfolg.

 
Neu in den Vorstand gewählt wurde Gemeindehaupt Alexandra Sieck.

 

TASCHEN FÜR EINEN NEUEN TEPPICH

Rund 55 Jahre alt ist der große Teppich unter dem Abendmahlstisch in unserer Kirche – und mittlerweile hat ihm das Alter sehr zugesetzt: Stellenweise ist er so sehr beschädigt, dass er nicht mehr repariert werden kann und ein neuer angeschafft werden muss. Er soll genau so aussehen wie der bisherige.

 

Die Kosten für solch eine Einzelanfertigung lassen sich nicht aus dem regulären Haushalt bestreiten. Zur Finanzierung beitragen können Sie zum Beispiel mit dem Kauf einer Umhängetasche. Die geräumige Tasche aus Bio-Baumwolle und fairem Handel nimmt das Muster des Teppichs auf; daneben ist das Gemeinde-Logo zu sehen. Sie bekommen sie für 15,- Euro pro Stück am Büchertisch, zum Beispiel sonntags nach dem Gottesdienst. Auch in der Kanzlei sind die Taschen erhältlich.

Auch unabhängig davon sind Spenden für einen neuen Teppich herzlich willkommen, auch über die Fundraising-Plattform Leetchi. 

Vielen Dank für Ihren Beitrag!

 

»MENSCHENRECHTE NICHT EINGRENZBAR« • GEMEINSAME ERKLÄRUNG AUS DEM STADTÖKUMENEKREIS LEIPZIG

Der Stadtökumenekreis Leipzig, in dem auch unsere Gemeinde durch Pastorin Elke Bucksch vertreten ist, hat eine Gemeinsame Erklärung zur Asyl- und Flüchtlingspolitik verabschiedet:

»Mit großer Sorge betrachten wir die derzeitigen Entwicklungen in der Asyldebatte.

Wir stellen fest: Schon im Sprachgebrauch werden Menschenrechte immer mehr abgewertet. Menschen, die auf der Flucht vor Hunger, Krieg, Folter und Vergewaltigung ihr Leben riskieren, wird ihre Not abgesprochen, wenn PolitikerInnen zynisch von »Asyltourismus« und »Shuttleservice« sprechen. Immer häufiger ist verallgemeinernd die Rede von »Migration«, wo es um das Recht auf Asyl und den Schutz von Leben geht.

Das Schicksal der einzelnen geflüchteten Frauen, Männer und Kinder wird verdrängt, wenn mit Worten wie »Flüchtlingswelle« oder »Flüchtlingsstrom« Ängste vor einer bedrohlichen Masse geschürt werden.

Diese Entwicklungen tragen systematisch zur Entsolidarisierung mit Geflüchteten und zur Eingrenzung des Geltungsbereiches der Menschenrechte bei. Dies zeigt sich auch in der aktuellen Politik.

Wir möchten mit Nachdruck darauf hinweisen, dass die Menschenrechte nicht eingrenzbar oder verhandelbar sind. Für wen sie gelten, darf niemals Teil der öffentlichen Meinungsdiskussion werden! Die Menschenrechte haben für alle Menschen gleichermaßen zu gelten!

Notleidenden Menschen haben wir mit Mitgefühl und Menschlichkeit zu begegnen! Das beginnt mit unserer Sprache und wird konkret in solidarischem Handeln.

Wir rufen ChristInnen, PolitikerInnen, alle Menschen auf, die Würde des Menschen in Sprache und Handeln zu achten.«

  

Aus dem Stadtökumenekreis Leipzig

Elke Bucksch, Pfarrerin an der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig
Thomas Diekmann, Gemeindeleiter Baptistengemeinde Leipzig
Friedbert Fröhlich, Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche in Leipzig
Gregor Giele, Dekan und Propst der katholischen Propsteigemeinde Leipzig
Martin Henker, Superintendent, Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
Sebastian Keller, Pfarrer im Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
André Krause, Pastor der Baptistengemeinde Leipzig
Armin Luhmer, alt-katholischer Pfarrer für die Gemeinde in Sachsen
Alexei Tomjuk, Erzpriester der russisch-orthodoxen Gemeinde Leipzig

 

MITHELFEN IM DIAKONIE-BESUCHSDIENST

Der Diakonie-Besuchsdienst ist eine tragende Säule der diakonischen Arbeit der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig. Möchten Sie mehr hierüber erfahren, sich auch im Besuchsdienst engagieren und so diese wichtige Aufgabe unserer Gemeinde unterstützen?

 

Auf der Seite »Mithelfen im Diakonie-Besuchsdienst« können Sie sich näher informieren und für eine Mitarbeit registrieren.