NEUES AUS DER GEMEINDE

5 VOR 12 • KIRCHEN WELTWEIT FÜR KLIMAGERECHTIGKEIT

Am globalen Klimastreik am 25. September 2020 beteiligen sich auch Christen in aller Welt, als »Churches for Future« 

 

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Politik schnell und gezielt handeln kann. Dies fordern die Veranstalter auch im Hinblick auf den Klimawandel und andere Krisen. Gerade weil Maßnahmen gegen den Klimawandel lange Zeit brauchen, um ihre Wirkung zu entfalten, müssen wir sofort mit dem Umsteuern beginnen.

 

Churches for Future möchte ein deutliches Zeichen setzen für Klimagerechtigkeit unter dem Motto »Es ist 5 vor 12!«. Im Internet veröffentlichen sie Fotos von »5 vor 12«- Kirchturmuhren bzw. Kirchtürmen weltweit zusammen mit einem Statement zur Klimagerechtigkeit. Die Kirchen wollen die globalen Beziehungen und Zusammenhänge aufzeigen und damit auch die Stimme der Partnerkirchen hör- und sichtbar machen.

 

Viele Kirchen werden am Freitag um 5 vor 12 die Glocken läuten, auch unsere Kirche. Der Ökumenische Weg für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung lädt außerdem zu einer Social Media-Aktion ein: Teilnehmende erhalten am Tag des Klimastreiks ein Gebet zugeschickt und beten es gemeinsam um 11:55 Uhr zum Glockengeläut an dem Ort, wo sie geraden sind: auf Arbeit, auf der Demonstration, zu Hause, unterwegs … Danach posten sie ein Foto von dem Ort, an dem sie gerade gebetet haben, mit dem Hashtag #prayersforfuture auf Facebook, Instagram, Twitter oder in anderen sozialen Netzwerken.

 
Wer mitmachen möchte, schickt einfach eine WhatsApp oder E-Mail mit dem Text „prayersforfuture“ an 0175-2810941 bzw. oekumenischerweg@evlks.de und erhält am 25. September kurz vor Mittag den Gebetsimpuls.
 

AB 17. MAI WIEDER GOTTESDIENSTE IN UNSERER KIRCHE

Ab Sonntag, 17. Mai 2020, feiern wir sonntags wieder Gottesdienst in unserer Kirche (nicht am Himmelfahrtstag und am Pfingstmontag).

 

Bitte beachten Sie dafür die Auflagen zum Infektionsschutz: nutzen Sie nur die markierten Sitzplätze mit ausreichend Abstand, tragen Sie Ihren mitgebrachten Mund-Nasenschutz und waschen Sie sich vor Gottesdienstbeginn die Hände. 

 

Hier lesen Sie alles, was es beim Gottesdienstbesuch zu beachten gilt. 

Unsere Gemeinde orientiert sich damit an der Handreichung unserer Evangelisch-reformierten Landeskirche zum Gottesdienst, die Sie hier nachlesen können. 

Auch unter diesen ungewohnten Bedingungen freuen wir uns auf ein Wiedersehen!

 

Wer online Gottesdienst feiern möchte, kann das an den kommenden Sonn- und Feiertagen auch weiter tun: am Sonntag, 17. Mai, kommt ein reformierter Gottesdienst aus der St. Martha-Kirche in Nürnberg.

Hinweise auf reformierte Video-Gottesdienste finden Sie in der rechten Spalte.

 

 

TROTZ VERANSTALTUNGS-ABSAGEN • WIR SIND FÜR SIE DA

Wir wollen alle dazu beitragen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen.

Deshalb folgen wir den geltenden Anweisungen von Behörden sowie Kirchen und halten bis auf Weiteres keine Gottesdienste oder andere Veranstaltungen in unserer Kirche.

 

Dennoch laden die reformierten Gemeinden unseres Synodalverbands XI ein, an den nächsten Sonn- und Feiertagen gemeinsam Gottesdienst zu feiern! Mitfeiern können Sie auf YouTube. Die Links dazu finden Sie in der rechten Spalte.

 

Ein Gottesdienst zum Karfreitag kommt von unseren Geschwistern in Chemnitz.

 

»Widerstand. Nicht zwecklos« – das ist das Motto eines Abendmahlsgottesdienstes zur Karwoche aus der evangelisch-reformierten Gemeinde Göttingen.

 

Am Ostersonntag (12. April) kommt der YouTube-Gottesdienst aus unserer Kirche.

Den Link finden Sie in der rechten Spalte, ebenfalls die Gottesdienste der vergangenen Sonntage.

 

Gerne verweisen wir auch auf die Radio- und Fernsehgottesdienste sowie weitere digitale Angebote der Kirchen.  

 

Auch in dieser Ausnahme-Situation wollen wir für Sie da sein:

Rufen Sie gerne in unserer Kanzlei an (0341.980 05 12) an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie Hilfe benötigen oder von einem Gemeindeglied wissen, das Hilfe braucht.

Geben Sie uns bitte Bescheid, wenn wir helfen können, etwa beim Einkaufen oder mit seelsorgerlichem Rat. Wir werden gemeinsam mit Ihnen versuchen, eine Lösung zu finden.

 

Die Kirchen in Sachsen haben außerdem ein ökumenisches Corona-Seelsorge-Telefon geschaltet. Sie erreichen es Montag bis freitags von 9 bis 18 Uhr unter 0351.89692890

Rund um die Uhr erreichen Sie außerdem kostenlos die TelefonSeelsorge unter 0800.111 0 111 oder 0800.111 0 222

 

Für den Publikumsverkehr ist die Kanzlei zur Zeit geschlossen.

 

Auf Anregung des Stadtökumenekreises läuten ab sofort viele Leipziger Kirchen täglich um 18.00 Uhr die Glocken und rufen zur Gebetsgemeinschaft – einzeln und doch gemeinsam. Details und einen Gebets-Vorschlag finden Sie hier.

 

Passen Sie bitte auf sich selbst und andere auf! Wenn möglichst wenige Menschen gleichzeitig krank werden, können Ärzte und Krankenhäuser diejenigen am besten behandeln, die es besonders dringend brauchen!

 

JEDEN TAG UM 18 UHR • GLOCKENLÄUTEN UND GEBETSGEMEINSCHAFT

Evangelische und katholische Kirchen laden in Leipzig dazu ein, täglich um 18.00 Uhr für einen Moment innezuhalten, jede und jeder für sich eine Kerze anzuzünden, sie gegebenenfalls sichtbar ins Fenster zu stellen und ein Gebet und Unser Vater zu sprechen. So schlägt es der Stadtökumenekreis vor.

Die Einladung ruft auf zum Innehalten und zum Gefühl von Gemeinschaft auf Distanz.

 

Jeden Abend in der Passionszeit »versammeln« wir uns einzeln, aber im Gebet vereint – gerne auch mit einem Lied. Wir können mit einer Kerze im Fenster solidarische Wärme und zuversichtliches Licht ausstrahlen, und dies alles bei ökumenisch vielstimmigem Glockenklang.

Jeden Tag um 18.00 Uhr läuten die Glocken auch unserer Evangelisch Reformierten Kirche für 10 Minuten.

 

Hier ist ein Gebetsvorschlag: Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise  

Auch einen kleinen Gottesdienst können Sie zuhause nach dieser Textvorlage feiern: Andacht Gebetsgemeinschaft mit Glockenläuten

Beten Sie selbst das Unser Vater dazu. Laden Sie möglichst viele Menschen dazu ein – per Email, soziale Netzwerke, telefonisch oder wie auch immer, zum Gebet um 18.00 Uhr, jede und jeder bei sich zu Hause eine Kerze ins Fenster zu stellen und so miteinander verbunden zu sein – ganz ohne Ansteckungsrisiko!

 

EXAMEN BESTANDEN • AUF WIEDERSEHEN, SELMA DORN!

Im Februar hat Vikarin Selma Dorn ihr zweites theologisches Examen bestanden. Damit endet zum 31. März ihr Vikariat in unserer Gemeinde. Nun plant sie einen Studienaufenthalt in Jerusalem.

28.06.2017, Reformierte Kirche Leipzig
Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen WGRK,
Willkommensabend
© Gert Mothes

Seit Oktober 2017 durfte ich Frau Vikarin Dorn als Mentorin durch ihre zweieinhalbjährige Ausbildung begleiten. Eine Zeit, auf die ich sehr gerne zurück blicke, da ich sie als durch viele anregende Gespräche und intensive Zusammenarbeit in der Gemeinde geprägt erlebt habe.

Vor Beginn ihres Vikariats lernte Vikarin Dorn unsere Leipziger Gemeinde bereits durch ein Spezialvikariat zur Vorbereitung und Begleitung der Generalversammlung Reformierter Kirchen im Juni/Juli 2017 kennen – und unsere Gemeindeglieder schlossen sie von Beginn an in ihr Herz. Dazu trug auch das offene, neugierige und empathische Auftreten von Selma Dorn bei.

Im Rückblick auf die insgesamt drei Jahre gemeinsamer Arbeit in unserer Gemeinde erinnere ich mich an viele schöne und fröhliche Erlebnisse mit Vikarin Dorn. Dazu gehören die Kinder- und Jugendrüstzeiten im Forsthaus Oberwaiz, gemeinsam vorbereitete Gottesdienste, Nachmittage im Frauenkreis und viele, viele gute Gespräche in der Reflexion über Gemeindearbeit und Pfarrdienst.

Wir werden Vikarin Selma Dorn in unserer Mitte vermissen. Für ihre Zukunft wünschen wir ihr von ganzem Herzen viel Erfolg und Gottes Segen. Und ein Wiedersehen ist bereits geplant: So Gott will, werden wir Selma Dorn bei einer Gemeindefahrt nach Israel 2021 in Jerusalem besuchen! 

Pastorin Elke Bucksch

SELMA DORN SAGT AUF WIEDERSEHEN!

Liebe Gemeinde, »Ich war fremd und ihr habt mich bei euch aufgenommen« (Mt. 25, 35). So fing alles 2015 an, als ich, eine Theologiestudentin, ganz neu in Leipzig, Mitarbeiterin im Kinderkreis wurde. Aus ehrenamtlicher Mitarbeit wurde 2017 eine Stelle als Theologische Hilfskraft für die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen und daran schloss sich ein Vikariat an, das nun im März 2020 zu Ende geht.

Der Vers aus dem Matthäusevangelium ging mir in den vergangenen Jahren öfter durch den Sinn. Denn so waren die vergangenen Jahre für mich. Seit fast fünf Jahren haben Sie mich als Teil Ihrer Gemeinde aufgenommen, Sie haben mir eine Gemeinschaft geschenkt, die mir den Rücken stärkte, Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, mich auszubilden und mir durch konstruktive Kritik den Weg ins Pfarramt zu ebnen, Sie haben die vielen Abwesenheiten durch die Ausbildungsphasen mitgetragen und haben mich, wenn ich in der Gemeinde war, sofort wieder eingebunden.

Wenn ich auf die zurückliegenden Jahre blicke, fällt mir nur ein Wort ein: Danke! Ganz besonders an Frau Pastorin Elke Bucksch für die intensive und weiterführende Begleitung, die mich gestärkt hat. Vielen Dank für die wunderbaren Jahre der Zusammenarbeit, der Gemeinschaft und der Wertschätzung. Danke, dass Sie mich Teil Ihrer Gemeinde haben sein lassen, dass Sie mich an allen Kreisen, Fahrten und Gremien beteiligt haben, danke, für alle Unterstützung, das Mitfiebern und Ihre vielen, guten, lehrreichen Hinweise. Ich möchte nichts von allem missen. Danke!

Und nun freue ich mich auf eine neue Lebensphase: in den nächsten zwei Jahren werde ich am Deutschen Evangelischen Archäologischen Institut in Jerusalem arbeiten.

Ihre Vikarin Selma Dorn

 

#wirschickeneinschiff • »SEA-WATCH 4« BALD BEREIT FÜR RETTUNGSEINSÄTZE

Foto: privat

»Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt!« So sagte es Pfarrerin Sandra Bils beim Abschluss-Gottesdienst des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dortmund im Juni 2019.

 

Jetzt steht hinter diesem Satz kein Punkt, sondern ein Doppelpunkt.

Das Bündnis »United4rescue«, zu dem auch unsere Landeskirche sowie der Reformierte Bund gehören, hat das Projekt »Wir schicken ein Schiff« konkret gemacht. Es hat das frühere Forschungsschiff »Poseidon« gekauft und am 20. Februar als Rettungsschiff in Gebrauch genommen. Nun heißt es »Sea-Watch 4«, denn die gleichnamige Rettungsorganisation betreibt es und stellt die Crew. Das Schiff bietet Platz für 300 Menschen. Nach einigen Umbauten wird es voraussichtlich im April seine Mission im Mittelmeer aufnehmen.

 

Auf der Homepage unserer Landeskirche finden Sie einen Bericht von der Schiffstaufe und viele weitere Informationen  zu diesem Thema. Dort lesen Sie auch, wie Sie den Einsatz unterstützen können.
 

NEU IM KONSISTORIUM • CAROLIN TITSCHER-REHHAHN

Im Herbst 2019 hat Frau Dr. Christine Martin auf eigenen Wunsch ihr Amt im Konsistorium niedergelegt.

Für den freigewordenen Platz hat das Konsistorium Gemeindehaupt Carolin Titscher-Rehhahn nachnominiert. In der Gemeindehäupterversammlung am 23. November ist Frau Titscher-Rehhahn gewählt worden.

 

Im Gottesdienst am Sonntag, 5. Januar 2020 soll sie in ihr Amt eingeführt werden. 

 

SYNODE IN SCHWABACH • MEMORANDUM ZUR FLÜCHTLINGSPOLITIK

Die diesjährige Herbstsynode unseres XI. Synodalverbandes in Schwabach hat Mitte Oktober unter anderem erneut über die Situation der Flüchtlinge und ihre christliche Mitverantwortung beraten.

 

Im Rückblick auf die große Flüchtlingsaufnahme 2015 beschloss die Synode ein neues Memorandum. In ihm wird etwa auf die gespaltene Stimmung in der Gesellschaft hingewiesen und auf die inhumane und unrechtmäßige Unterlassung von Seenotrettung.

 
Die Synode unterstützt zugleich die Initiative der EKD zur Finanzierung eines Seenotrettungsschiffes mit einmalig 5.000 und jährlich 2.500 Euro. Sie verbindet diese Aktion mit der eigenen reformierten Verfolgungs- und Fluchtgeschichte. Zugleich wird gemahnt, dass die Politik den eigentlichen „Push-Faktoren“ bzw. Fluchtgründen begegnet, neben Kriegen und Katastrophen vor allem dem sozialen Elend und der Armut in Entwicklungsländern, und besonders dem Kontinent Afrika eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht.

 

(Herbert Sperber, Pfarrer in Marienheim)

 

Hier können Sie das komplette Memorandum nachlesen.

 

NACH ANSCHLAG IN HALLE • VERBUNDENHEIT MIT OPFERN

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle am Mittwoch (9.10.), gerade an Jom Kippur, dem jüdischen Versöhnungsfest, haben auch christliche Kirchen ihre Trauer und ihre Verbundenheit mit den Juden ausgedrückt.

 

»Die Juden sollten von uns hören und erfahren: Der Hass, der sie trifft, trifft auch alle Christen. Denn Jesus Christus war Jude.« So schreibt es Kirchenpräsident Martin Heimbucher. Seine ganze Erklärung lesen Sie hier. 

 

»Hevenu Shalom Alechem – Wir wollen Frieden für alle! Nach den Ereignissen in Halle halten wir inne, denn was unsere jüdischen Mitbürger trifft, betrifft uns alle«so schreiben es die Leipziger Kirchen auf ihrer Website.