NEUES AUS DER GEMEINDE

WILLKOMMEN ZUM GEMEINDEFEST AM 18. AUGUST!

Zum sommerlichen Gemeindefest lädt unsere Gemeinde in diesem Jahr am Samstag, den 18. August 2018 ein.
Um 14.00 Uhr beginnt unser Fest mit Andacht und Musik für Groß und Klein in der Kirche. Anschließend sind alle eingeladen, im Innenhof unserer Kirche zusammen zu sein. Am Kuchenbuffet erwarten uns neben kalten und warmen Getränken selbstgebackene Leckereien. Bastel- und Spielangebote laden Kinder zum Mitmachen ein. Am späten Nachmittag wollen wir uns kulinarisch mit Rostbratwürsten vom Grill und leckeren Salaten verwöhnen lassen.

Die Junge Gemeinde bietet frisch gebackene Waffeln an und unser »Cirque de l’église« lädt zur Zirkusvorstellung ein.

 

Auch die beliebte Tombola unter dem Motto »Ich gebe Dir etwas von mir« wollen wir wieder veranstalten. Dazu brauchen wir natürlich viele Preise! Gedacht sind schöne Dinge, aber auch Gutscheine – jeder kann überlegen, was er einem anderen Gemeindemitglied von sich geben könnte, wie z.B. eine Stunde Musikunterricht, einen Kuchen backen, einen gemeinsamen Stadtspaziergang, ein Bild malen, das Auto waschen … Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir freuen uns auf viele Ideen!

Um alles gut organisieren zu können, bitten wir, uns vorab zu informieren. Kontakt: Frauke Kuhfuß-Knauer, Mail: frauke.kuhfuss (ät) gmx.de.
Der Erlös kommt unserer Gemeindearbeit zugute.

 

Damit unser Gemeindefest gelingt, benötigen wir ihre Unterstützung:
• Wer bäckt einen Kuchen oder macht einen Salat?
• Wer hat kreative Ideen für kleine Basteleien?
• Wer hilft mit beim Auf- und Abbau der Tische im Innenhof?

 

Gegen 18.00 Uhr wird unser Sommerfest mit einem Abendgebet in der Kirche ausklingen.

 

Die Mitarbeiterinnen in der Kanzlei freuen sich auf viele Anmeldungen zur Mithilfe beim Sommerfest unserer Gemeinde. Listen zum Eintragen liegen in der Kanzlei bereit.

 

»MENSCHENRECHTE NICHT EINGRENZBAR« • GEMEINSAME ERKLÄRUNG AUS DEM STADTÖKUMENEKREIS LEIPZIG

Der Stadtökumenekreis Leipzig, in dem auch unsere Gemeinde durch Pastorin Elke Bucksch vertreten ist, hat eine Gemeinsame Erklärung zur Asyl- und Flüchtlingspolitik verabschiedet:

»Mit großer Sorge betrachten wir die derzeitigen Entwicklungen in der Asyldebatte.

Wir stellen fest: Schon im Sprachgebrauch werden Menschenrechte immer mehr abgewertet. Menschen, die auf der Flucht vor Hunger, Krieg, Folter und Vergewaltigung ihr Leben riskieren, wird ihre Not abgesprochen, wenn PolitikerInnen zynisch von »Asyltourismus« und »Shuttleservice« sprechen. Immer häufiger ist verallgemeinernd die Rede von »Migration«, wo es um das Recht auf Asyl und den Schutz von Leben geht.

Das Schicksal der einzelnen geflüchteten Frauen, Männer und Kinder wird verdrängt, wenn mit Worten wie »Flüchtlingswelle« oder »Flüchtlingsstrom« Ängste vor einer bedrohlichen Masse geschürt werden.

Diese Entwicklungen tragen systematisch zur Entsolidarisierung mit Geflüchteten und zur Eingrenzung des Geltungsbereiches der Menschenrechte bei. Dies zeigt sich auch in der aktuellen Politik.

Wir möchten mit Nachdruck darauf hinweisen, dass die Menschenrechte nicht eingrenzbar oder verhandelbar sind. Für wen sie gelten, darf niemals Teil der öffentlichen Meinungsdiskussion werden! Die Menschenrechte haben für alle Menschen gleichermaßen zu gelten!

Notleidenden Menschen haben wir mit Mitgefühl und Menschlichkeit zu begegnen! Das beginnt mit unserer Sprache und wird konkret in solidarischem Handeln.

Wir rufen ChristInnen, PolitikerInnen, alle Menschen auf, die Würde des Menschen in Sprache und Handeln zu achten.«

  

Aus dem Stadtökumenekreis Leipzig

Elke Bucksch, Pfarrerin an der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig
Thomas Diekmann, Gemeindeleiter Baptistengemeinde Leipzig
Friedbert Fröhlich, Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche in Leipzig
Gregor Giele, Dekan und Propst der katholischen Propsteigemeinde Leipzig
Martin Henker, Superintendent, Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
Sebastian Keller, Pfarrer im Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
André Krause, Pastor der Baptistengemeinde Leipzig
Armin Luhmer, alt-katholischer Pfarrer für die Gemeinde in Sachsen
Alexei Tomjuk, Erzpriester der russisch-orthodoxen Gemeinde Leipzig

 

400 JAHRE DREISSIGJÄHRIGER KRIEG • GEMEINDEAUSFLUG NACH DELITZSCH UND KROSTITZ

Zum 400. Mal jährte sich am 23. Mai 2018 der Beginn des verheerenden Dreißigjährigen Krieges. 

Ganz im Mittelpunkt des damaligen Geschehens: Leipzig und seine Umgebung. Hier fanden große Feldschlachten, Belagerungen und vielerorts Kämpfe der zahlreichen verfeindeten Lager statt.

 

Als sich im September 1631 die protestantischen Armeen von König Gustav II. Adolf von Schweden und Kurfürst Johann Georg I. verbündeten, schlugen sie daraufhin die kaiserlich-ligistische Armee unter Tilly. Ein entscheidender Punkt im Verlauf der Auseinandersetzungen: Gustav Adolf konnte nun seinen Siegeszug ins Deutsche Reich antreten und damit den Fortbestand des Protestantismus sichern. Im Jahr 1646 wurde dann in Eilenburg für Kursachsen Frieden geschlossen – was auch zum finalen Westfälischen Frieden von 1648 führte.

Ausstellungen an mehreren Orten Nordsachsens wollen diese Ereignisse wieder in Erinnerung rufen. Zum Gedenken, Erinnern und auch zum Aufrütteln.

 

Am Mittwoch, 5. September, machen wir uns mit einem Gemeindeausflug auf die Spuren des Dreißigjährigen Krieges und besuchen die Ausstellung »Kampf und Leid« im Museum Barockschloss Delitzsch. Die thematisch gegliederte Sonderausstellung gibt Einblick in die wachsende Verschlechterung der Lebensumstände der zivilen Bevölkerung und der militärischen Heere.

Um 8 Uhr geht es los. Am Vormittag planen wir einen Besuch in der Brauerei Krostitz und werfen bei einem Brauereirundgang einen Blick hinter die Kulissen der Brauerei.

Danach geht es weiter nach Delitzsch zum gemeinsamen Mittagessen und anschließender Führung durch die Ausstellung im Barockschloss. Vor der Heimreise gönnen wir uns noch einen Besuch im Caféhaus und nutzen die Möglichkeit zum Werksverkauf bei Meemken Wurstwaren.

 

Anmeldungen zum Gemeindeausflug nimmt unsere Kanzlei gerne entgegen. Die Kosten betragen pro Person etwa 40 Euro.

 

OFFENE KIRCHE • MAI BIS SEPTEMBER

Ab Mai ist unsere Kirche wieder montags bis sonnabends jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Mit dieser Aktion haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht: Über 3000 Besucher kamen im letzten Jahr in unsere Kirche und wurden von den Helfern der »Offenen Kirche« freundlich informiert. Fragen nach der Geschichte der Reformierten in Leipzig und Sachsen, nach unserem Gemeindeleben und nach der Besonderheit des reformierten Glaubens konnten von den ehrenamtlich tätigen Männern und Frauen beantwortet werden. Dazu liegt eine Mappe mit gesammelten Informationen über unsere Kirche bereit.

Interessante Begegnungen und Gespräche mit Menschen aus aller Welt sind ein Gewinn und machen die Zeit in der »Offenen Kirche« für unsere Gemeindeglieder sinnvoll und erlebnisreich.

 

Möchten Sie ehrenamtliche Helferin oder Helfer der »Offenen Kirche« werden? Haben Sie Zeit, unsere Kirche bei dieser wichtigen Arbeit zu unterstützen? Dann wenden Sie sich bitte über die Kanzlei an Frau Mutz oder Pastorin Elke Bucksch.

 

NEUER ROLLSTUHLZUGANG • AM KLEINEN KIRCHENPORTAL

Ab sofort sind unsere Kirche und die Gemeinderäume mit einem Plattformlift zu erreichen. So werden Gottesdienste und Veranstaltungen auch für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung besser zugänglich. Die alte, hölzerne Rollstuhlrampe am kleinen Kirchenportal ist durch einen neuen, den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Aufzug ausgetauscht worden – denn Menschen mit Behinderungen sollen ebenso leicht und selbstverständlich wie alle anderen an Gottesdiensten, Konzerten und Veranstaltungen in unserer Kirche teilnehmen können.

 

Der Plattformlift kann ein Gewicht von bis zu 250 kg heben. Er ist einfach zu bedienen und verläuft an Edelstahlschienen vom kleinen Mitteleingang auf die Ebene der Kirche und, wenn gewünscht, auch weiter bis zur Ebene der Gemeinderäume, wo eine Vielzahl von Veranstaltungen stattfindet. Mit dem integrierten Klappsitz können auch Gehbehinderte alle Stufen sicher überwinden.

Eine zum Lift gehörende, tragbare kleine Rampe kann mobil auch für Rollstuhlfahrer zur Überwindung der Stufe vor dem Abendmahlstisch verwendet werden.

 

Bereits im Herbst wurde ein Fördermittelantrag zur Finanzierung des Projekts an die Stadt Leipzig gestellt. Doch selbst mit einer Zusage bleibt ein nicht geringer Anteil an Eigenmitteln, den wir aufbringen müssen. Die Zollikofer-Stiftung wird sich mit Stiftungsmitteln an der Umsetzung des diakonischen Projekts zu beteiligen. Bei der Finanzierung des neuen Behindertenzugangs können Sie mithelfen: Jede Spende mit dem Stichwort »Plattformlift« wird diesem guten Zweck zugeführt. Spendenquittungen stellt unsere Kanzlei gerne aus.

 

WANDGESTALTUNG ENTSTEHT IM GEMEINDERAUM

Im Kindergottesdienst fiel am Sonntag, 7 Januar der Startschuss für das Projekt der kreativen Wandgestaltung im Gemeinderaum. Rund um das große Thema »Gott gebe Wachstum« wurden quadratische Blätter bemalt und mit eigenen Ideen der Kinder gestaltet. Kurz darauf wurde auch unsere Junge Gemeinde aktiv und zeichnete Bilder, die an der großen Wandfläche im Gemeinderaum nach einem genauen Farbschema ihren Platz fanden.

 

In den Wochen der Winterkirche soll das Projekt wachsen, für das Konsistorium und Gemeindehäupter »grünes Licht« gegeben hatten. Alle Gemeindegruppen, unsere Konfirmanden und einzelne Gemeindemitglieder können sich beteiligen. Gemeindehaupt Konstanze Neumann-Gast leitet das Projekt an.

 

Die vorbereiteten bunten Blätter sind in der Kanzlei erhältlich und werden mit Edding-Stiften bemalt oder beschrieben. Psalmverse, Liedstrophen oder Zeichnungen zum Wahlspruch unserer Kirche »Gott gebe Wachstum« sind nur einige Gestaltungsideen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wir sind sehr gespannt auf das »Wachstum« dieses Gemeinschaftsprojektes unserer Gemeinde. Schauen Sie es sich einfach bei Ihrem nächsten Besuch in der Kirche an und werden Sie gerne selber kreativ!

 

Elke Bucksch

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! 25.DIENSTJUBILÄUM FÜR FRAU HAASE

Wie Kerstin Haase 1992 zu ihrer Tätigkeit in der Kanzlei gekommen ist? »Mir wurde die Arbeit nach Hause gebracht«, erinnert sie sich: Eines Nachmittags habe Pfarrer Sievers vor der Wohnungstür gestanden. Die damalige Buchhalterin der Gemeinde war schon lange krank – nun war klar: sie käme nicht wieder; Ersatz war dringend notwendig.

 
Kerstin Haase hatte durch die Umstrukturierungen nach der deutschen Wiedervereinigung ihre Arbeit verloren und anschließend einen elfmonatigen Kurs absolviert, zu dem auch Buchhaltung zählte.
Schon immer arbeitete sie gern mit Zahlen – so schaute sie sich die Tätigkeit in der Kanzlei erst einmal an: zunächst ehrenamtlich, ab September 1992 in fester Anstellung. 

 

Kerstin Haase erinnert sich an die wachsenden Aufgaben in den zurück liegenden 25 Jahren – bei wesentlich kleiner gewordener Besetzung. Sie sei viel ins kalte Wasser geworfen worden, sagt sie und fügt hinzu: »Auch wenn es hier manchmal sehr stressig ist und man eigentlich vier Arme und zwei Köpfe haben müsste: ich mache die Arbeit gerne und es macht mir Spaß, weil es so abwechslungsreich ist. Und wenn ich Anfang 2019 in den Ruhestand gehe, wird mir, glaube ich, auch was fehlen!«

 

Mehr über Kerstin Haases Erinnerungen an die vergangenen 25 Jahre lesen Sie in der aktuellen Ausgabe underer Gemeindezeitung »Glaube und Freiheit« auf Seite 3

NEUES E-PIANO DANK ZOLLIKOFER-STIFTUNG

Mit einem fröhlichen Familiengottesdienst und dem Kindermusical »Bileam und seine gottesfürchtige Eselin« feierte am Sonntag, 14. Mai 2017 ein hochwertiges neues E-Piano Premiere. Den Kauf hat die Zollikofer-Stiftung unserer Gemeinde ermöglicht.

 

Von diesem Jahr an bildet die Zollikofer-Stiftung eine Rücklage, um Musikinstrumente anzuschaffen und zu warten. Neben dem Kauf des E-Pianos braucht z.B. die 2004 sanierte kleine Ott-Orgel regelmäßig eine Wartung, um ihren Wert zu erhalten.

Sie können die Arbeit der Stiftung mit einer Spende oder Zustiftung unterstützen.

MITHELFEN IM DIAKONIE-BESUCHSDIENST

Der Diakonie-Besuchsdienst ist eine tragende Säule der diakonischen Arbeit der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig. Möchten Sie mehr hierüber erfahren, sich auch im Besuchsdienst engagieren und so diese wichtige Aufgabe unserer Gemeinde unterstützen?

 

Auf der Seite »Mithelfen im Diakonie-Besuchsdienst« können Sie sich näher informieren und für eine Mitarbeit registrieren.