NEUES AUS DER GEMEINDE

KLAGEZEIT • JEDEN FREITAG IN LEIPZIGER KIRCHEN

Corona will kein Ende nehmen. Seit bald einem Jahr sind Menschen in der Stadt mit Tod und Not, Schmerz und Ohnmacht konfrontiert. Sie sind selbst von der Krankheit betroffen, müssen sich um geliebte Menschen sorgen oder sogar von ihnen verabschieden, ringen in ihrer beruflichen Tätigkeit mit den Auswirkungen, leiden unter Einsamkeit, verlieren ihre Lebensgrundlage, stöhnen unter den Ansprüchen, die an sie gestellt werden, sind gepeinigt von unablässig kreisenden Gedanken. Allein die Betroffenen selbst können treffend beschreiben, wie es ihnen jetzt geht.

 

Wöchentlich jeden Freitag um 17.00 Uhr (bis Karfreitag) laden Leipziger Kirchen und das Institut für praktische Theologie der Universität Leipzig ein zur »Klagezeit« – zunächst abwechselnd in der Peterskirche und der Propsteikirche. Das nächste Mal wird am 22. Januar zum Gebet in der Peterskirche eingeladen. In einer reichlichen halben Stunde kommen ein oder zwei Menschen zu Wort, die von den Folgen persönlich betroffen sind. Ihre Erfahrungen werden im Gebet aufgenommen. Über die Zeit entsteht eine Mauer aus Ziegelsteinen, von denen jeder Stein für einen Bericht, eine Situation, ein Thema steht. Dorthin können Besucherinnen und Besucher auch ihre eigene Klage bringen.

Das gemeinsame Hören, Schweigen und Beten verwandelt die Dinge oft schon, vielleicht mehr, als es ein schnelles Wort des Trostes kann, das oft genug nur die eigene Ohnmacht verdeckt.

 

Im Blick auf die Kontaktbeschränkungen werden wenige Menschen in der Kirche selbst teilnehmen können. Ein Online-Format unter www.klagezeit-leipzig.de bringt das Anliegen ins Netz. Dort kann das Gebet im Livestream mitverfolgt werden. Die Grenze von virtuellem und analogem Raum wird durchlässig. Gebet und Nöte der User im Internet werden real in den Kirchenraum getragen. Auf der Internetseite gibt es eine digitale Klagemauer. Die Gebete und Erfahrungsberichte der vergangenen Freitagsveranstaltungen stehen zum Nachlesen und Anschauen bereit. 

 

Hör-Tipp: Auch im aktuellen Podcast »Mit Herz und Haltung« der katholischen Akademie Dresden-Meißen geht es um die Klagezeit.

 

WECHSEL IN DER KANZLEI • CHRISTOPH NUCK FOLGT AUF MIRIAM DECHANT

Schon seit Jahren ist Christoph Nuck in unserer Gemeinde als Küster und Hausmeister bekannt. Seit Anfang 2021 übt er  nun eine neue Tätigkeit aus: Als Pfarramtssekretär in der Kanzlei. Er folgt damit auf Miriam Dechant, die eine neue Stelle beim Verein »Pavillon der Hoffnung« antritt.

 

Pastorin Elke Bucksch dankt Miriam Dechant: »Wer Miriam Dechant im Büro erlebte, hat ihre Begabung in Verwaltung und Organisation genauso zu schätzen gelernt wie ihre unverwechselbare Persönlichkeit, die in ihrem tiefen Glauben gründet. Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr von Herzen Gottes Segen. – Das wünschen wir auch Christoph Nuck als Nachfolger von Miriam Dechant.«

 

Mit seiner Vollzeitstelle wird Christoph Nuck nun die verschiedenen Aufgabenbereiche in Kanzlei und Gemeindehaus ausfüllen und koordinieren. Unterstützt werden soll er dabei durch unser bewährtes Team ehrenamtlicher Küster und von weiteren Ehrenamtlichen im Hausmeisterdienst.

 

Für alle, die dabei gerne mithelfen möchten (z. B. bei Gottesdiensten und Konzerten), wird eine Ehrenamtspauschale gezahlt.

Bei Interesse melden Sie sich gerne in der Kanzlei bei Pastorin Elke Bucksch.

 

GEMEINDEFAHRT NACH ISRAEL IM APRIL 2022

Eigentlich sollte es schon in diesem April nach Israel gehen. Wegen der Corona-Pandemie haben wir uns jedoch gemeinsam mit unserem Partner Bildungswerk Sachsen entschlossen, die Reise zu verschieben.

Der neue Termin für unsere Gemeindefahrt steht bereits fest: Vom 19. bis 28. April 2022 laden wir unsere Gemeindeglieder und Freunde ein zu einer Reise ins Heilige Land.

 

Auf dem Programm steht der Besuch von bedeutenden Stätten der biblischen Erzählungen ebenso wie Begegnungen mit Menschen im Kibbuz und Gespräche mit israelischen Soldaten über ihren Alltag.

Ein Höhepunkt unserer Reise wird der Besuch bei unserer ehemaligen Vikarin Selma Dorn in Jerusalem sein. Sie arbeitet am Deutschen Evangelischen Institut für Altertumswissenschaften des Heiligen Landes und wird uns ihre ganz persönlichen Eindrücke über Land und Leute berichten.

 

Zu den Reiseleistungen gehören der Linienflug mit El Al ab/bis Flughafen Berlin Brandenburg, Übernachtung in guten Drei- oder Vier-Sterne-Hotels, Halbpension, deutschsprachige Reiseleitung und Führungen sowie Eintrittsgelder und Informationsmaterial. Der Reisepreis beträgt voraussichtlich 1.890,- Euro pro Person im Doppelzimmer. Einzelzimmerzuschlag 50,- Euro pro Nacht.

 

Anmeldungen zu unserer Gemeindefahrt nimmt unsere Kanzlei ab sofort gerne entgegen.

 

Ein detaillierter Reiseflyer mit allen Programmpunkten der Studienreise erscheint im Sommer 2021.

 

Die Reiseleitung haben Pastorin Elke Bucksch und Dr. Rüdiger Frey.

 

ES WEIHNACHTET SEHR …

Viele Möglichkeiten bietet unsere Gemeinde und auch unsere Landeskirche an, um Weihnachten mit Gottesdiensten und Krippenspielen zu feiern – auch wenn wir uns in diesem Jahr nicht in unserer Kirche zum Gottesdienst versammeln.

 

Ab 24. Dezember, 14.00 Uhr können Sie hier das Krippenspiel aus unserer Kirche anschauen:

 

Weihnachtsgeschichte nach Carl Orff und Gunhild Keetmann als Krippenspiel im Gottesdienst in der Weihnachtszeit 2020, aufgenommen in der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig und der Grundschule forum thomanum.

Es singen und spielen die Klasse 3 der Grundschule forum thomanum sowie Kinder, Jugendliche und das Instrumentalensemble der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig, unterstützt vom Blockflötenkreis Eva Klatte.

Einstudierung: Matthias Schubotz, Maria Leistner und das Krippenspielteam der Evangelisch reformierten Kirche zu Leipzig (Christiane Bräutigam, Elke Bucksch, Christoph Nuck)

 
Ebenfalls ab 14.00 Uhr am 24.12. finden Sie diese landeskirchlichen YouTube-Gottesdienste für Heiligabend und Weihnachten online:

  
»Weihnachten im Stall«: Online-Familiengottesdienst am Heiligen Abend vom Bauernhofkindergarten Aschwarden bei Bremen
Kindergartenkinder spielen die Weihnachtsgeschichte zur Lesung von Alexander Hauer
Musik: Landeskirchenmusiker Hauke Scholten und Kinderchor
Texte: Lena-Marie Harms (Jugendkonferenz)
Hier ist ein Vorschau-Trailer zu sehen.
 

»Bethlehem«: Online-Gottesdienst am Heiligen Abend aus der Großen Kirche Leer
Musik von Annie Heger, Winfried Dahlke und Uwe Heger
Predigt: Martin Heimbucher
Lesung der Weihnachtsgeschichte von Anne Esser
Hier ist ein Vorschau-Trailer zu sehen.

 

Ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest!

 

UNSERE KIRCHE GEHT FREIWILLIG IN DEN LOCKDOWN

Weihnachten 2020 findet statt, wenn auch anders als geplant.

 

Pastorin Elke Bucksch schreibt an die Gemeinde:

 

Leipzig, 16. Dezember 2020

 

Unsere Kirche geht freiwillig mit in den Lockdown

 

Liebe Mitglieder unserer Reformierten Kirche,

liebe Familien,

liebe Frauen, Männer und Kinder, die sich für unsere Gottesdienste an Heiligabend 2020 angemeldet haben,

 

an diesem Tag, an dem ich Ihnen diese Zeilen schreibe, melden die Nachrichtenmedien 952 Corona-Todesfälle in Deutschland. Fast jeder von uns kennt inzwischen Menschen im eigenen Umfeld, die an Covid-19 erkrankt sind.

 

Die immer ernster werdende Pandemielage hat unser Konsistorium dazu veranlasst, einstimmig ein starkes Zeichen zu setzen:

 

In seiner Sitzung am Dienstag, 15.12.2020 hat das Konsistorium den Beschluss gefasst:

 

Wir müssen unsere Gottesdienste an Heiligabend, in den Weihnachtstagen, ja ab sofort und in der gesamten Zeit des harten Lockdown aussetzen. Es ist lebensnotwendig für uns alle, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Auch unter strenger Einhaltung aller Hygieneregeln können wir nicht restlos ausschließen, dass sich Menschen in unseren Gottesdiensten mit dem Virus infizieren.

 

Deshalb verzichten wir darauf, unser Grundrecht der freien Religionsausübung auszureizen. Wir gehen freiwillig und solidarisch mit dem ganzen Land in den Lockdown. Weil das im Sinne dessen wäre, dessen Menschwerdung wir in diesen Tagen feiern.

 

Auch wenn wir den Heiligen Abend in diesem besonderen Jahr anders feiern – die Botschaft von Weihnachten bleibt die gleiche: Ein Kind wird uns geboren. Gott, der dich liebt, kommt auf die Erde. Zu uns, zu dir.

 

Diese Botschaft können Sie online hören, sehen und mitfeiern: im Weihnachtsspiel nach Carl Orff mit Kindern unserer Gemeinde (ab 24.12., 14.00 Uhr hier auf www.reformiert-leipzig.de), in vielen einladenden Radio- und Fernsehgottesdiensten und in der kleinen Handreichung, die wir Ihnen als Gruß nach Hause schicken: »Besuch für dich. Weihnachten zuhause feiern«.

 

Im Namen des gesamten Konsistoriums wünsche ich Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit.

 

Bleiben Sie gesund und behütet!

 

Ihre Pastorin Elke Bucksch

 

Die Kollekten in den Gottesdiensten der Advents- und Weihnachtszeit sind üblicherweise für das Hilfswerk »Brot für die Welt« bestimmt.

 

In diesem Jahr sammelt »Brot für die Welt« besonders für Projekte mit dem Ziel »Schule statt Kinderarbeit«.

Bitte unterstützen Sie diese Arbeit mit Ihrer Spende.

 

Auch unsere evangelisch-reformierte Landeskirche bietet ab Heiligabend zwei Gottesdienste auf YouTube an, sowie Material für den Gottesdienst zuhause.

 

Auch in dieser Ausnahme-Situation wollen wir für Sie da sein:

Rufen Sie gerne in unserer Kanzlei an (0341.980 05 12) an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie Hilfe benötigen oder von einem Gemeindeglied wissen, das Hilfe braucht.

 

Geben Sie uns bitte Bescheid, wenn wir helfen können, etwa beim Einkaufen oder mit seelsorgerlichem Rat. Wir werden gemeinsam mit Ihnen versuchen, eine Lösung zu finden.

 

Rund um die Uhr erreichen Sie außerdem kostenlos die TelefonSeelsorge unter 0800.111 0 111 oder 0800.111 0 222

 

Für den Publikumsverkehr ist die Kanzlei zur Zeit geschlossen.

 

 

ADVENT UND WEIHNACHTEN 2020 IN UNSERER KIRCHE

Die gute Nachricht: Advent und Weihnachten finden statt!

 

Wir werden anders feiern, aber trotzdem feierlich – mit Weihnachtsgeschichte, Weihnachtsbaum und Krippe.

 

Ab 1. Dezember finden Sie hier unseren Adventskalender: Josef erzählt, wie er die Weihnachtsgeschichte erlebt – täglich ein neues Kapitel!

 

Auch am Adventskalender aller Leipziger Kirchen unter dem Motto »Jeden Tag eine gute Geschichte« beteiligt sich unsere Kirche.

 

Zum Kinderkreis laden wir in der Adventszeit als Zoom-Video-Treffen ein. Familien, die sich noch beteiligen wollen, melden sich bitte in der Kanzlei.

 

Das beliebte Krippenspiel nach Carl Orff können Sie auch zuhause erleben: Es wird auf Video aufgezeichnet und ist dann hier anzuschauen.

 

Eine gesegnete Adventszeit wünschen wir!

DER KINDERKREIS LÄDT EIN • LEBENDIGER ADVENTSKALENDER PER VIDEO

Das Kinderkreis-Team hat ein Advents-Angebot für Familien mit Kinder zwischen 4 und 12 Jahren: 
 
Liebe Kinder,
 
kein Kindergottesdienst, kein Kinderkreis, kein Winter-Kinder-Brunch …
Findet ihr es auch schade, dass wir uns im Moment nicht treffen können? Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit hätten wir uns gern gemeinsam mit euch auf den Heiligen Abend eingestimmt, gebastelt, gemalt und uns Geschichten erzählt …
Wie wäre es, wenn wir uns statt in der Kirche einfach bei euch zu Hause treffen? Und jede:r darf mal erzählen, was sie/er an Weihnachten mag (oder nicht mag), worauf sie/er sich am meisten freut, darf ihre/seine Lieblings-Weihnachtsgeschichte erzählen oder (gern auch mit Hilfe) vorlesen, darf eine tolle Bastelanleitung mit allen teilen, oder oder oder … Ihr habt da ganz bestimmt richtig gute Einfälle!?
Ihr meint, das geht nicht?
Wir haben da so eine Idee! Dafür brauchen wir eure Eltern …
 
Liebe Eltern,
 
herausfordernde Zeiten fördern auch immer die Kreativität. Da so vieles gerade online läuft und wir für Sitzungen usw. einen geschützten Zoom-Raum zur Verfügung haben, dachten wir uns: warum diesen nicht auch zum Treffpunkt für die Kinder und Familien unserer Gemeinde machen!?
Der Kontakt zu Ihnen ist uns wichtig; und gerade jetzt möchten wir als Kirchengemeinde für Sie da sein. Wir möchten Sie dazu einladen, gemeinsam eine Art virtuellen Adventskalender zu füllen. Je nachdem, wie viele Familen mitmachen, werden es vielleicht nicht 24 Türchen, die sich uns öffnen, aber ganz sicher können es richtig unterhaltsame kurze Treffen werden, in denen wir uns gegenseitig auf die Weihnachtszeit einstimmen. Haben Sie Lust dazu?
Wir würden uns riesig freuen, wenn Sie mitmachen!
 
Als erstes sammeln wir Ihre Rückmeldungen und schauen, wieviele Termine wir füllen können.
Bitte geben Sie uns bis zum 26.11. Bescheid, ob Sie mitmachen möchten.
Teilen Sie uns bitte auch sehr gern mit, welche Uhrzeit für Sie gut passt bzw. ob Sie ein bestimmtes Datum bevorzugen!
Wir denken, 17 Uhr wäre eine gute Zeit – es sollte auch nicht länger als jeweils eine halbe Stunde dauern. Die inhaltliche Ausgestaltung überlassen wir Ihnen und Ihren Kindern, die Begrüßung und Verabschiedung übernehmen wir.
Nach dem 26.11. melden wir uns wieder bei Ihnen und teilen Ihnen die Termine samt den Zoom-Zugangsdaten mit. Das Programm Zoom lässt sich sowohl auf den PC herunterladen, man kann sich aber auch über den Browser einloggen. Ansonsten benötigen Sie natürlich einen PC (oder Smartphone oder Tablet) mit Kamera und Mikrofon, damit wir uns auch sehen und hören können.
 
Wir freuen uns, von Ihnen zu lesen und sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen!
 
Herzlich
Ihr Kinderteam der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig

450 JAHRE EMDER SYNODE • FILM »FLUCHTPUNKT FREIHEIT«

Vor bald 450 Jahren traf sich die Emder Synode. Dieses Ereignis würdigen reformierte Christen im Jubiläumsjahr 2021.

 

Die Synode verfolgte das Ziel, die in sehr unterschiedlichen Situationen lebenden Gemeinden in England, an Niederrhein, in der Pfalz und in Ostfriesland zusammenzuhalten. Dorthin waren Reformierte aus den Niederlanden vor der Unterdrückung durch die spanischen Habsburger geflüchtet.

 

Die Synodalen beschlossen damals ein Grundprinzip, das reformierte Kirchen bis heute prägt: Verantwortung zu teilen. 

 

Die Film »Fluchtpunkt Freiheit – 450 Jahre Emder Synode« beschreibt eindrücklich, wie vor 450 Jahren ein Grundprinzip reformierter Kirchen beschlossen wurde, das sie bis heute prägt – nämlich: Verantwortung zu teilen. So wurde die Emder Synode mehr als ein Ereignis von lokaler Bedeutung.

 

Hier können Sie den Film »Fluchtpunkt Freiheit – 450 Jahre Emder Synode« anschauen (22 Min.).

 

REFORMATIONSKONZERT MIT DEM LEIPZIGER ÄRZTEORCHESTER

Auch in diesem Jahr ist am Reformationstag, also am Samstag, 31. Oktober 2020, das Leipziger Ärzteorchester mit einem Konzert zu Gast in unserer Kirche.

 

Sie hören Musik von Franz Schubert: »Therese – eine Schubertiade« mit der Schauspielerin Sylvia Rentmeister unter Leitung von Kantorin Christiane Bräutigam.

 

Die Einnahmen aus dem Konzert sind für das Haus Leben e.V. Leipzig bestimmt, das Krebspatienten und ihre Angehörigen berät und betreut.

 

Da die Plätze wegen des Hygienekonzepts begrenzt sind, ist das Konzert zweimal zu hören: um 16.00 und um 18.00 Uhr.

 

5 VOR 12 • KIRCHEN WELTWEIT FÜR KLIMAGERECHTIGKEIT

Am globalen Klimastreik am 25. September 2020 beteiligen sich auch Christen in aller Welt, als »Churches for Future« 

 

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Politik schnell und gezielt handeln kann. Dies fordern die Veranstalter auch im Hinblick auf den Klimawandel und andere Krisen. Gerade weil Maßnahmen gegen den Klimawandel lange Zeit brauchen, um ihre Wirkung zu entfalten, müssen wir sofort mit dem Umsteuern beginnen.

 

Churches for Future möchte ein deutliches Zeichen setzen für Klimagerechtigkeit unter dem Motto »Es ist 5 vor 12!«. Im Internet veröffentlichen sie Fotos von »5 vor 12«- Kirchturmuhren bzw. Kirchtürmen weltweit zusammen mit einem Statement zur Klimagerechtigkeit. Die Kirchen wollen die globalen Beziehungen und Zusammenhänge aufzeigen und damit auch die Stimme der Partnerkirchen hör- und sichtbar machen.

 

Viele Kirchen werden am Freitag um 5 vor 12 die Glocken läuten, auch unsere Kirche. Der Ökumenische Weg für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung lädt außerdem zu einer Social Media-Aktion ein: Teilnehmende erhalten am Tag des Klimastreiks ein Gebet zugeschickt und beten es gemeinsam um 11:55 Uhr zum Glockengeläut an dem Ort, wo sie geraden sind: auf Arbeit, auf der Demonstration, zu Hause, unterwegs … Danach posten sie ein Foto von dem Ort, an dem sie gerade gebetet haben, mit dem Hashtag #prayersforfuture auf Facebook, Instagram, Twitter oder in anderen sozialen Netzwerken.

 
Wer mitmachen möchte, schickt einfach eine WhatsApp oder E-Mail mit dem Text „prayersforfuture“ an 0175-2810941 bzw. oekumenischerweg@evlks.de und erhält am 25. September kurz vor Mittag den Gebetsimpuls.