PASSIONSKONZERT »TENEBRAE« • A CAPPELLA-MUSIK DER RENAISSANCE UND ORGEL

Im Passionskonzert am Freitag, 23. März 2018, 19.30 Uhr erklingen Werke von Carlo Gesualdo, Johann Sebastian Bach und Daniel Beilschmidt.

 

Der italienische Fürst und Komponist Carlo Gesualdo (1566-1613) komponierte eindrückliche Vokalmusik im Stil zwischen Renaissance und Barock. Seine faszinierende Klangsprache umfasst weltliche Madrigale wie geistliche Musik. Eine besondere Stellung nehmen mit den berühmten »Tenebrae« dabei die Responsorien für die Passionszeit ein. Das lateinische Wort bedeutet »Finsternis« oder »Dunkelheit«.

 

Die a-cappella-Wechselgesänge, 1611 für Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag geschrieben, basieren auf Texten der biblischen Passionsgeschichte. Sie gehören zum vielleicht expressivsten Ausdruck der Vokalpolyphonie aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
Diese 400 Jahre alten Klänge bettet der für seine Improvisationskunst bekannte Leipziger Organist Daniel Beilschmidt an unserer Jehmlich-Orgel in Klänge anderer Zeiten ein.
  
Es singt das Kammerchor-Ensemble der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig unter Leitung von Kantorin Christiane Bräutigam.
   
Eintritt frei – Kollekte wird erbeten!
 

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