ZUM KARL BARTH-JAHR • AUSSTELLUNG IN UNSERER KIRCHE

Mit einem Karl-Barth-Jahr erinnert der Reformierte Bund an den 1968 verstorbenen Theologen Karl Barth, der auch als Kirchenvater des 20. Jahrhunderts gilt. 

 

Eine Wanderausstellung über das Leben und Werk des großen reformierten Pfarrers und Theologieprofessors ist vom 4. Mai bis 30. Juni auch in unserer Kirche zu sehen.

 

Der reformierte Schweizer Theologe Karl Barth stellte radikale Fragen an Theologie und Gesellschaft: Er gilt als Hauptautor der Barmer Theologischen Erklärung von 1934, die dem Eindringen des Nationalsozialismus in die Evangelische Kirche scharf widersprach. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich Barth für die Wiederaufnahme ökumenischer Beziehungen zur Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein.

In der Zeit des Kalten Krieges engagierte er sich für eine Versöhnung der Völker in Ost- und Westeuropa und erhob seine Stimme gegen die Wiederbewaffnung beider deutscher Staaten und gegen die atomare Aufrüstung. 

All das wird in der Ausstellung thematisiert. Auf 16 Tafeln werden wichtige Entscheidungen seines Lebens dargestellt, genauso wie seine theologischen Auseinandersetzungen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel auf Seite 3 unser aktuellen Gemeindezeitschrift »Glaube und Freiheit« 

 

Bitte vormerken: Im Rahmen des Karl-Barth-Jahres überträgt der MDR am Sonntag, 10. November 2019 einen Fernsehgottesdienst live aus unserer Kirche. 

 

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