TASCHEN FÜR EINEN NEUEN TEPPICH

Rund 55 Jahre alt ist der große Teppich unter dem Abendmahlstisch in unserer Kirche – und mittlerweile hat ihm das Alter sehr zugesetzt: Stellenweise ist er so sehr beschädigt, dass er nicht mehr repariert werden kann und ein neuer angeschafft werden muss. Er soll genau so aussehen wie der bisherige.

 

Die Kosten für solch eine Einzelanfertigung lassen sich nicht aus dem regulären Haushalt bestreiten. Zur Finanzierung beitragen können Sie zum Beispiel mit dem Kauf einer Umhängetasche. Die geräumige Tasche aus Bio-Baumwolle und fairem Handel nimmt das Muster des Teppichs auf; daneben ist das Gemeinde-Logo zu sehen. Sie bekommen sie für 15,- Euro pro Stück am Büchertisch, zum Beispiel sonntags nach dem Gottesdienst. Auch in der Kanzlei sind die Taschen erhältlich.

Auch unabhängig davon sind Spenden für einen neuen Teppich herzlich willkommen, auch über die Fundraising-Plattform Leetchi. 

Vielen Dank für Ihren Beitrag!

 

»MENSCHENRECHTE NICHT EINGRENZBAR« • GEMEINSAME ERKLÄRUNG AUS DEM STADTÖKUMENEKREIS LEIPZIG

Der Stadtökumenekreis Leipzig, in dem auch unsere Gemeinde durch Pastorin Elke Bucksch vertreten ist, hat eine Gemeinsame Erklärung zur Asyl- und Flüchtlingspolitik verabschiedet:

»Mit großer Sorge betrachten wir die derzeitigen Entwicklungen in der Asyldebatte.

Wir stellen fest: Schon im Sprachgebrauch werden Menschenrechte immer mehr abgewertet. Menschen, die auf der Flucht vor Hunger, Krieg, Folter und Vergewaltigung ihr Leben riskieren, wird ihre Not abgesprochen, wenn PolitikerInnen zynisch von »Asyltourismus« und »Shuttleservice« sprechen. Immer häufiger ist verallgemeinernd die Rede von »Migration«, wo es um das Recht auf Asyl und den Schutz von Leben geht.

Das Schicksal der einzelnen geflüchteten Frauen, Männer und Kinder wird verdrängt, wenn mit Worten wie »Flüchtlingswelle« oder »Flüchtlingsstrom« Ängste vor einer bedrohlichen Masse geschürt werden.

Diese Entwicklungen tragen systematisch zur Entsolidarisierung mit Geflüchteten und zur Eingrenzung des Geltungsbereiches der Menschenrechte bei. Dies zeigt sich auch in der aktuellen Politik.

Wir möchten mit Nachdruck darauf hinweisen, dass die Menschenrechte nicht eingrenzbar oder verhandelbar sind. Für wen sie gelten, darf niemals Teil der öffentlichen Meinungsdiskussion werden! Die Menschenrechte haben für alle Menschen gleichermaßen zu gelten!

Notleidenden Menschen haben wir mit Mitgefühl und Menschlichkeit zu begegnen! Das beginnt mit unserer Sprache und wird konkret in solidarischem Handeln.

Wir rufen ChristInnen, PolitikerInnen, alle Menschen auf, die Würde des Menschen in Sprache und Handeln zu achten.«

  

Aus dem Stadtökumenekreis Leipzig

Elke Bucksch, Pfarrerin an der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig
Thomas Diekmann, Gemeindeleiter Baptistengemeinde Leipzig
Friedbert Fröhlich, Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche in Leipzig
Gregor Giele, Dekan und Propst der katholischen Propsteigemeinde Leipzig
Martin Henker, Superintendent, Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
Sebastian Keller, Pfarrer im Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
André Krause, Pastor der Baptistengemeinde Leipzig
Armin Luhmer, alt-katholischer Pfarrer für die Gemeinde in Sachsen
Alexei Tomjuk, Erzpriester der russisch-orthodoxen Gemeinde Leipzig

 

MITHELFEN IM DIAKONIE-BESUCHSDIENST

Der Diakonie-Besuchsdienst ist eine tragende Säule der diakonischen Arbeit der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig. Möchten Sie mehr hierüber erfahren, sich auch im Besuchsdienst engagieren und so diese wichtige Aufgabe unserer Gemeinde unterstützen?

 

Auf der Seite »Mithelfen im Diakonie-Besuchsdienst« können Sie sich näher informieren und für eine Mitarbeit registrieren.